Jasmin Hawlicek arbeitet als freie Regisseurin und Autorin.

Ihre Kunst ist gesellschaftskritisch, feministisch und von Humor geprägt. Theater ist ihr Ort für Widersprüche. Sie beschäftigt was reibt, was weh tut, was uns aufrüttelt. Das Persönliche ist politisch, das Gesellschaftliche ist kritisch und das Emotionale immer auch intim. Liebe, Macht, Widerstand, Zärtlichkeit und Schmerz – sie sucht die Erkenntnisse in der Unkenntnis.

 

Nach ihrem Studium war sie 2020-2023 am Mittelsächsischen Theater als Regieassistentin für Musiktheater und Schauspiel und im Anschluss bis 2025 als künstlerische Mitarbeiterin am Volkstheater Rostock engagiert. Hier arbeitete sie bereits mit Joanna Lewicka, “Urfaust”, Arila Siegert, “La voix humaine” und Max Lindemann “Die Ratten” zusammen. Ehrenamtlich leitete sie am Volkstheater Rostock den Spielclub "Spieltrieb".

 

Hawlicek feierte ihr Regiedebüt auf der Studiobühne des Kabarett Distel mit „Trumpenstein – Fake News waren gestern“ (2018). Es folgte die Idee für das Musicals „Der Lügner“ (2019), hiermit war sie zur Schreib:maschine in der Neuköllner Oper in Berlin eingeladen. Für ihr Werk „FRAUENZIMMER-Ausbrecherinnen“ (2023) am Mittelsächsischen Theater schafft Hawlicek eine Collage über Clara Schumann, Jeanne d´Arc und Eva Kotchever. Am Volkstheater Rostock folgten “Der Sandmann” (2024 – Gruppe „Spieltrieb“) und das Klassenzimmerstück “Jonny Hübner greift ein” (2025).

 

Aktuell absolviert sie die Weiterbildung zur Kulturmanagerin in der Deutschen Akademie für Management.